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Content Marketing – hochwertiges Wissen kostenlos zur Verfügung stellen?

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In den letzten Monaten wird viel darüber gesprochen, dass es sehr wichtig ist, hochwertigen Content für seine Leser, Konsumenten oder Kunden zu liefern, da sie sonst wenig Interesse haben auf die Website zu gehen, sich mit den Lösungen zu beschäftigen, die häufig mit Fachchinesisch erklärt sind, mit dem ein Interessent, der nicht aus dem Fachgebiet kommt, nichts anfangen kann.

Nach der Veröffentlichung einer kurzen Video-Zusammenfassung zur contra 2015, einem Kongress zu den Themen Conversion und Traffic, bekamen wir unter anderem das Feedback:

„Sehr schönes Video, doch ich habe kaum ein Wort von den Begriffen verstanden, die dort erwähnt wurden.“

Diese Situation konnten wir wiederum als Aufhänger nutzen, um auf die einzelnen Aspekte nochmals einzugehen. Dennoch erreichten auch wir nur diejenigen, die sich mit dem Thema bereits intensiv auseinander gesetzt haben. Es ist also vorher stets sinnvoll zu überlegen, wen man mit seinen Inhalten erreichen will? Die Zielgruppe muss stets genau feststehen. Sind es Inhaber von Unternehmen, die mit den Marketingbegriffen häufig nichts anfangen können oder will ich Verantwortliche aus dem Marketing ansprechen, denen die Begriffe aus dem alltäglichen Doing bekannt sind?

Und dann erreichte uns die wohl wichtigste Frage zu dem Thema Content Marketing (hochwertiges Wissen kostenlos zur Verfügung zu stellen):

Wirst du in Zukunft öfter Content kostenlos zur Verfügung stellen – … – und lohnt sich das? Also in Bezug auf Leute die dann nicht mehr dafür bezahlen wollen, weil’s halt auch gratis geht.

Betriebswirtschaftlich gesehen scheint es im ersten Moment wenig sinnvoll zu sein, sein eigenes Wissen kostenlos öffentlich zur Verfügung zu stellen. Wieso sollte mich ein Kunde noch ansprechen? Wieso sollte mein Wettbewerb nicht einfach mein Wissen kopieren? Als Antwort kann man sicherlich am besten den von Stephan Heinrich bezeichneten Kylie Minogue Effekt als Antwort bringen:

„Mal angenommen Sie sind Fan von Kylie Minogue und hören gerne ihre Musik. Sie könnten  auf den vielen Kanälen wie Youtube, vimeo etc.  „Kylie Minogue“ eingeben und Sie bekommen unzählige Ergebnisse angezeigt. So können Sie so viel Musik von ihr hören wie Sie möchten, ohne dafür zu bezahlen. Doch da gibt es den eingeschworenen Kreis von Ihnen, der Kylies Musik richtig gut findet, der wird vermutlich zehn bis zwanzig Euro ausgeben, um eine CD, DVD oder Blu-ray zu kaufen oder bei einen der Musikbörsen, wie iTunes einen kostenpflichtigen Download vornehmen. (Selbst durch das Streaming ihrer Musik über Dienste wie deezer, iTunes Music etc. erhalten die Stars eine Vergütung) Und die richtig treuen Fans werden auch für 100 Euro oder mehr ein Ticket für die nächste Veranstaltung kaufen. Und niemand wird enttäuscht sein, wenn die Künstlerin auf ihrem Konzert und der CD, DVD, Blu-ray das Gleiche singt wie bei den kostenlosen Beiträgen.“

Anmerkung des Autors:

Selbst als das Kylie Minogue Konzert in Hamburg im letzten Jahr (2014) abgesagt wurde, da der Veranstalter insolvent war, gab es Fans, die den Weg und Aufwand auf sich genommen haben, um auf eine Ausweich-Veranstaltung zum Beispiel nach Frankreich zu fahren, um den Star live zu erleben. (Dies war nur möglich, weil der Veranstalter der Gesamttour angeboten hatte, dass die bereits gekauften und nun nicht mehr nutzbaren Tickets für eines der europäischen Konzerte umgetauscht werden könnte.)

Ingo LückerContent Marketing – hochwertiges Wissen kostenlos zur Verfügung stellen?
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Wie viel Schritte gehen Sie täglich?

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Oktober 2013 legte ich mir erstmals einen Schrittzähler von Withings zu. Ich wollte einfach mal eine Woche lang aufzeichnen, wie viele Schritte ich durch einen typischen Alltag so zurücklege. Dabei kam heraus, dass ich lediglich 4.000 Schritte durchschnittlich pro Tag zurücklege. WHO empfiehlt mindestens 10.000 Schritte am Tag.

Durch die Nutzung des Schrittzählers stieg meine Motivation stetig mehr Schritte zu gehen. Ich ließ Rolltreppen und Fahrstühle links liegen und nahm stattdessen die Treppe. Wege, die sonst mit dem Auto zurückgelegt wurden und zu Fuß nicht mehr als 30 Minuten in Anspruch nahm, lief ich stattdessen.

Nach nun fast anderthalb Jahren bin ich bei durchschnittlich 15.000 Schritten pro Tag.

Ich habe diese Erhöhung unter anderem durch folgende Dinge erzielt:

  • Morgens noch vor Beginn des Büro-Alltages einen ausgiebigen Spaziergang machen – Ergebnis sind meistens bis zu 5.000 Schritte
  • Der Weg zur Arbeit und nach Hause ebenfalls zu Fuß zurücklegen – Weitere 1.500 Schritte
  • Falls ich online einkaufe, lasse ich mir die Ware nicht nach Hause oder ins Büro liefern, sondern zur Packstation. Dies zwingt mich dazu einen weiteren Gang zur Packstation zu machen – Ergebnis: Weitere 1.500 Schritte
  • Wenn nur ein paar Lebensmittel gekauft werden müssen zum Supermarkt um die Ecke gehen – Ergebnis: Weitere 1.000 Schritte
  • Freunde öfters mal auf einen Spaziergang, statt auf einen Kaffee einladen, um sich miteinander auszutauschen – Ergebnis: Je nach Länge 3.000 – 7.000 Schritte

Was mich jedoch stört ist, dass der Schrittzähler von Withings nicht wasserdicht ist und ich ihn somit häufig ablegen muss. Zudem würde ich gerne die Bewegung auch während des Schwimmens mit aufzeichnen lassen.

Daher bin ich sehr an der Withings Activite interessiert. Mal sehen, wie sich das Tragen einer Uhr zur Aufzeichnung der Aktivität verändert.

 

Ingo LückerWie viel Schritte gehen Sie täglich?
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